Montag, November 18, 2013

Adventsgewinnspiel 2013 ... 1. Türchen (19.11.)

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Das Adventsgewinnspiel 2013 ist ganz besonderer Adventskalender, der von Autoren und Bloggern organisiert und durchgeführt wird.

Kurz zum Ablauf ...

Vom 19.11. bis zum 23.12. präsentieren euch 35 Autoren eine Leseprobe aus einem ihrer Werke. Anschließend gibt es dazu eine Gewinnspielfrage, die ihr richtig beantworten müsst.

Die Antwort schickt ihr bitte per Email an adventsgewinnspiel2013@gmx.de. Einsendeschluss ist immer am jeweiligen Tag um Mitternacht. Aus allen richtigen Antworten des Tages wird der/die Gewinner/in ermittelt und per Email benachrichtigt.

An manchen Tagen könnt ihr auch mehrere Bücher von einem Autor gewinnen, nicht nur Printausgaben, sondern auch eBooks.

Am Ende erwartet euch noch eine Überraschung in Form von 3 Buchpaketen.

Für die Verlosung der Buchpakete müsst ihr uns am Ende eine gesonderte Email mit all euren Antworten an adventsgewinnspiel2013@gmx.de zu schicken.

Einsendeschluss hierfür ist der 27.12.2013

Weitere und detaillierte Infos findet ihr auf unserer Seite Adventsgewinnspiel 2013

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Aber jetzt wollen wir euch nicht länger auf die Folter spannen. Der Adventskalender ist somit eröffnet!

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Heute könnt ihr das Buch "Allan - Das Relikt der Götter" von Jessica Lobe gewinnen!

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Kurzbeschreibung:

Tylonia, das Land der Menschen, das Land des Lichts! Doch jenseits der uns bekannten Welt - in der Schattenwelt - lauert ein Dämon, der das Licht der Welt in den drei Schwertern des Lichts bündeln und die Welt somit in die Dunkelheit stürzen will. Begleitet Allan auf seinem ersten Abenteuer, in dem er zu einem reifen Mann heranreift und in zur Legende wird!

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Jessica Lobe

Leseprobe aus dem Buch "Allan - Das Relikt der Götter"

Genre: Fantasy

Das Buch ist erhältlich bei Amazon.de als Taschenbuch & kindle edition

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Leseprobe

Der Raum, in dem sie Fay getroffen hatten, hatte sie in einen weiteren geführt, der jedoch größer war. In allen vier Ecken standen Fackeln, welche ihn erhellten. Endlich konnte Allan sehen, was sich vor ihnen befand. Und das waren Geister - mindestens ein Dutzend. Sie schwirrten durch den Raum, ohne Resonanz von ihnen zu nehmen. Doch einer schien sich für sie zu interessieren, denn er behielt sie stets im Auge. Auf den ersten Blick wirkte er wie jeder andere dieser Geister, aber dann bemerkte er, dass er etwas bei sich trug: das Reliktfragment.

»Da ist er«, sagte Allan.

»Was sollen wir denn jetzt machen?«, wollte Noma wissen.

»Wir greifen ihn an.«

Sie nickte und beide zogen ihre Waffen, womit sie sich auf das Gespenst stürzten. Es machte keine Anstalten zu fliehen oder sich zu wehren. Und sie erfuhren, wieso es so regungslos war: Allans Schwert und Nomas Pfeile glitten so durch ihn hindurch. Sie konnten ihm mit ihren Waffen keinen Schaden zufügen. Der Geist schwebte unbeirrt weiter und ließ sich an den Fremden nicht stören.

»Was nun?«, fragte Noma.

»Fragen wir Fay, ob sie weiß, wie wir an das Fragment kommen.«

Sie gingen zurück in den ersten Raum und wandten sich an die Weise.

»Ihr benötigt den verwunschenen Stab. Habe ich etwa vergessen, das zu erwähnen?«

»Ja, hast du«, erwiderte Allan.

»Das tut mir leid. Aber nun wisst ihr es ja.«

»Und wo bekommen wir ihn her?«, erkundigte sich Noma.

»Drei der Geister tragen ein Licht in sich, das verwunschene Licht. Findet sie, lasst sie miteinander verschmelzen und schon habt ihr den Stab.«

Sie machten sich wieder auf den Weg in den Raum der Geister. Sofort sahen sie jene, welche die Lichter in ihren seelenlosen Körpern mit sich trugen. Sie schritten auf einen von ihnen zu, und ehe sie etwas sagen konnten, sprach dieser: »Lasst mich raten: Ihr wollt das Fragment, das Gelso in sich trägt.«

»Woher weißt du das?«, fragte Allan.

»Wieso sollten sonst zwei Menschen in den Tempel der Geister kommen?«

»Da hast du wohl recht. Also weißt du bestimmt auch, dass wir dein Licht benötigen, um an den verwunschenen Stab zu gelangen.«

»Ja.«

»Und? Gibst du uns das Licht?«

»Sicher.« Für Allans Geschmack kam die Antwort zu schnell. Er wartete auf ein Aber, welches auch prompt kam. »Aber vorher müsst ihr mir noch eine Frage beantworten.«

»Eine Frage?«

»Ja, eine Frage.«

»Dann stell´ sie uns«, entgegnete Noma. »Wir sind bereit und haben nicht ewig Zeit.«

Der Geist probte ein Riesenspektakel, indem er einmal durch den Raum schwirrte, sich um die eigene Achse drehte und wieder vor Allan und Noma erschien.

»Wer hat uns in diesen Tempel verbannt?«

Allan dachte nach und kam auf nur eine Antwort: »Es war Xantos.«

Erneut ein Riesenspektakel. Der Geist schwebte durch den Raum, drehte sich um sich selbst und antwortete freudestrahlend: »Das ist richtig. Hier habt ihr mein Licht.«

Das Licht kam aus seinem Geisterkörper hervor und verschwand in Allans Tasche.

»Danke!«, entgegnete er verwundert. Es war zu einfach um wahr zu sein gewesen. Der Geist wandte sich von den beiden ab und schwebte weiter.

»Dann lass uns mal zum Nächsten gehen«, sagte Noma.

Auch dieser wollte eine Frage beantwortet haben.

»Wieso hat Gelso das Fragment entwendet?«

Die beiden blickten sich fragend an.

»Also? Wisst ihr es?«

Allan schüttelte den Kopf.

»Dann verschwendet nicht meine Zeit und kommt erst wieder, wenn ihr die Antwort kennt.« Er schwebte von dannen.

»Und was machen wir jetzt?«, erkundigte sich Noma.

Allan blickte sie an und beide antworteten wie aus einem Mund: »Fay!«

»Habt ihr die Bilder an den Wänden nicht gesehen?«, fragte Fay, als sie erneut zu ihr kamen.

»Welche Bilder?« Allan hatte nicht auf die Wände geachtet, deswegen wusste er nichts davon.

»Zeichnungen meiner Vorfahren, welche von den Geistern vervollständigt wurden. Sie erzählen, was hier vorgefallen war und somit könnt ihr die Fragen der Geister beantworten.«

»Kannst du uns nicht sagen, was sich hier zugetragen hat?«

»Ich kenne nur die Zeichnungen meiner Vorfahren, nicht die der Geister. Die Geschichte der Geister müsst ihr kennen, um weiterzukommen.«

»Na gut«, entgegnete Allan. »Danke, Fay. Komm´ Noma.«

Bevor die beiden den Raum verließen, fügte Fay hinzu: »Und versucht doch mal, alleine auf etwas zu kommen. Wenn ihr jedes Mal zu mir zurückkommt, wenn ihr nicht weiterwisst, vergeudet ihr wertvolle Zeit.«

Fay hatte recht. Sie konnten nicht ständig zu ihr laufen, wenn sie Rat benötigten.

Sie schauten sich die Zeichnungen an den Wänden an. Jede Wand nahmen sie genau unter die Lupe. Sie fingen mit der Entstehung Tylonias an und gingen weiter zum ersten heiligen Krieg. Bei dem wäre das Land beinahe vollkommen zerstört worden, hätten die drei Götter nicht in den Kampf eingegriffen und die Bevölkerung wieder zur Vernunft gebracht. Nach vielen weiteren Zeitepochen kamen sie schließlich zu einem Bild eines ihnen bekannten Mannes: Xantos. Wie sie schon von Zalir wussten, hatte er der Königsfamilie angehört. Er hätte König werden sollen, doch seine unreine und bestialische Aura hatte dafür gesorgt, dass er in der Thronfolge übergangen worden war. Sein Stolz war verletzt worden, weswegen er das Land in Chaos gestürzt und ihm Tod und Verderben gebracht hatte. Magier hatten Xantos in die Schattenwelt verbannt, wo er für immer hätte verweilen sollen. Dort war er jedoch an seine jetzige Macht gelangt. Einige Bilder weiter erklärte sich auch, weshalb der Geist Gelso das Fragment bei sich trug: Zu Lebzeiten hatte er unter Xantos´ Fittiche gestanden, er war einer seiner Handlanger gewesen. Mit dem Reliktfragment wollte er ihm helfen, die seiner Meinung nach verdiente Macht über Tylonia zu erlangen. Sie machten sich auf den Weg zum zweiten Geist und beantworteten seine Frage mit dem, was sie soeben herausgefunden hatten.

»Ich bin stolz auf euch. Unsere Zeichnungen sind nicht leicht zu verstehen, doch habt ihr Intelligenz und Stärke bewiesen. Ihr habt euch mein Licht redlich verdient.«

Und somit konnten Allan und Noma das zweite Licht ihr Eigen nennen. Nun machten sie sich auf zum dritten und letzten Geist. Auch dieser hatte eine Frage parat.

»Wieso hat Xantos uns in diesen Tempel verbannt?«

Sein Gesicht war so traurig. Allan hätte glauben können, er besäße immer noch menschliche Gefühle. Die beiden nahmen weiter die Bilder in Augenschein und erfuhren mehr über Xantos´ Werdegang zu dem, was er jetzt war: Ein skrupelloses Monster, welches keine Rücksicht auf Verluste nahm, um das zu bekommen, was er schon vor langer Zeit hatte haben wollen. Er hatte sich vorgenommen, die Geister so lange in diesen Tempel zu verbannen, bis er sie erneut benötigen würde - als Armee. Wie in diesem Falle würde er kommen, um sich das Fragment zu holen. Dann würde er die körperlosen Seelen wieder zum Leben erwecken und sie zu seiner willenlosen Streitmacht machen, die ihm aufs Wort gehorchen würde.

Allan und Noma gingen zurück zu dem Geist und offenbarten ihm das, was sie aus den Zeichnungen hervorgebracht hatten.

»Ihr seid gar nicht so dumm, wie ihr ausschaut.«

»Wie bitte?«, fragte Allan gekränkt. Wenn hier einer dumm war, dann dieser Geist. Schließlich war er so dumm gewesen, sich auf die Machenschaften von Xantos einzulassen.

»Ach, nichts. Ich habe nur laut gedacht. Hier habt ihr mein Licht.«

Es verschwand diesmal nicht in Allans Tasche, sondern blieb vor seinen Augen in der Luft stehen. Die anderen Lichter gesellten sich dazu, verschmolzen miteinander und zum Vorschein kam der verwunschene Stab. Er war aus purem Gold, welcher bescheiden, ohne Schnörkelleien, aussah. Er ergriff ihn. Eine merkwürdige Kraft durchströmte seinen Körper. Als würde der Tod durch ihn hindurchfahren. Doch das war zum Glück nur ein Gefühl. Sie hatten alles über Xantos erfahren, was sie wissen mussten, und nun galt es, sich das zweite Fragment zu holen. Sie schauten sich nach Gelso um, jedoch war er nicht mehr in diesem Raum. Es blieb nur eine Möglichkeit übrig, wo er stecken konnte: bei Fay. Und so war es auch. Die Kriegerin lag bewusstlos auf dem Boden. Neben ihr schwebte der Geist in der Luft.

»Was hast du getan?«, fragte Noma entsetzt.

»Keine Sorge«, raunte er sie an. »Sie lebt noch. Doch ich musste ihr für ihre missbilligende Tat einen Denkzettel verpassen.«

»Für welche Tat?«, wollte Allan wissen. »Was hat sie angestellt?«

»Sie hat euch gesagt, wie ihr mich besiegen könnt. Aber das werde ich nicht zulassen. Ich werde das Fragment so lange bei mir tragen, bis Xantos hier auftaucht.«

»Und dann? Was hast du dann vor? Meinst du, er wird dich verschonen, weil du das Fragment für ihn aufbewahrt hast?« Allan lachte auf. »Er wird dich genauso in einen willenlosen Soldaten verwandeln, wie er es mit den anderen Geistern tun wird.«

»Das kann euch doch egal sein. Ihr werdet das Fragment nicht bekommen. Ich werde es mit meinem Leben ... ich meine mit meinem Tod verteidigen.«

Welch´ einen Unsinn er von sich gab. Doch daran durften sich die beiden nicht aufhalten. Allan hielt den verwunschenen Stab in der Hand und war nur noch ein Schritt davon entfernt, ihn in den Leib Gelsos zu stoßen. Er lief los. Der Geist schwebte von dannen, auf die andere Seite des Raumes. Der folgte ihm, doch Gelso war schneller. Er wechselte immer wieder die Richtung. Allan war zu langsam, weswegen sich ihm keine Gelegenheit bot, ihn anzugreifen. Hinter sich hörte er Geräusche. Alle Geister des Tempels hatten sich in diesem Raum versammelt und machten erboste Gesichter.

»Wie konntest du so hinterlistig sein, Gelso?«, fragte jener, welcher das erste Licht in sich getragen hatte.

»Jeder muss zusehen, wo er bleibt. Und ich will nicht den Rest meines Daseins in diesem Tempel verweilen.«

»Deswegen hast du uns hintergangen und wolltest Xantos das Fragment geben?«, fragte nun der Geist, der das zweite Licht in sich getragen hatte. Gelso zuckte mit den Schultern.

»So ist das nun mal, meine Lieben. Ich werde meinen Plan umsetzen und niemand wird mich davon abhalten können - selbst ihr nicht.«

Er wollte davon schweben, doch waren die anderen schneller und umzingelten ihn. Für ihn gab es kein Entkommen.

»Nun liegt es an euch, junger Mann«, sprach der dritte Geist zu Allan. »Beende deine Aufgabe und gebe Tylonia wieder ein wenig mehr Leben zurück.«

Er blickte auf den verwunschenen Stab, welchen seine Hand fest umschlossen hatte. Er vergeudete keine Zeit und stürzte sich auf Gelso, der entsetzt die Augen aufriss. Der Geist verwandelte sich in ein schwarzes Licht, implodierte und das Fragment des Geistertempels kam zum Vorschein. Allan berührte es vorsichtig und spürte, wie eine starke Macht in seinen Körper fuhr.

© Text Jessica Lobe

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Frage: Wieso stellt Gelso sich gegen alle anderen Geister und schließt sich dem Bösen an?

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Die richtige Antwort schickt ihr bitte an adventsgewinnspiel2013@gmx.de (Betreff: 1. Türchen plus heutiges Datum)

Einsendeschluss ist um Mitternacht.

Der oder die Gewinner/in wird morgen ermittelt und von uns per Email benachrichtigt.

 

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